Arguk Umweltlabor GmbH

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Hygiene-Inspektion von RLT-Anlagen nach VDI 6022

Hygienemängel in RLT-Anlagen können eine Vielzahl von Gesundheitsgefahren auslösen. In Lüftungs- und Klimaanlagen gewachsene Keime können Infektionen bis hin zum Tod (z.B. durch Legionellose) verursachen.

Die Richtlinie VDI 6022 "Hygienische Anforderungen an raumlufttechnische Anlagen" regelt die hygienischen Anforderungen an Wartung, Inspektion und Reinigung von Lüftungsanlagen. Die VDI 6022 gilt für alle raumlufttechnischen Anlagen in Büros, Versammlungsräumen, Schulen, Verwaltungsgebäuden, Sport- und Produktionsstätten.

Die VDI Richtlinie 6022 spezifiziert den Umfang der not-wendigen Arbeiten zur Wartung und Inspektion von Lüftungs- und Klimanalagen mit und ohne Befeuchterkammer. Je nach Anlagentyp sind bei raumluft-technischen Anlagen alle 2 bis 3 Jahre Hygieneinspektionen durchzuführen. Kühldecken fallen ebenfalls unter diese Vorschrift. Sie werden als raumluft-technische Anlage angesehen und sind im gleichen Turnus wie Klimaanlagen zu prüfen.

Für die Tätigkeiten im Rahmen einer Hygieninspektion ist nach VDI 6022 ein Kurs mit abschliessender schriftlicher Prüfung notwendig. Hygienische Inspektionen an RTL-Anlagen dürfen danach, auch wegen der notwendigen Rechtssicherheit im Ernstfalle nur von Naturwissenschaftlern, Ingenieuren, Technikern und Meistern mit bestandener Prüfung durchgeführt werden.

Zu einer Hygieneinspektion nach VDI 6022 gehört eine Begehung der Anlage und der von ihr versorgten Räume unter Hinzuziehung des zuständigen Betriebsarztes sowie der Personalvertretung hinsichtlich auftretender Mängel. Ziel ist der hygienisch einwandfreie Zustand nach dem Stand der Technik für die raumlufttechnische Anlage.

Bei der Begutachtung der RLT-Gerätekomponenten nach VDI 6022 wird die Einhaltung konstruktiver Anforderungen wie z.B. Ausführung, Beschädigung und Verschmutzung sowie
funktionale Aspekte überprüft. Dabei werden die physikalischen Klimaparameter wie:
- Temperatur
- Relative Luftfeuchte
- CO2-Gehalt
- Luftbewegung
- Außenluftvolumenstrom

an repräsentativen Stellen der RLT- Anlage und in den versorgten Räumen gemessen.

Der Zustand der Filter ist für eine hygenisch einwandfreie und keimarm arbeitende RLT- Anlage wichtig. Im Zuge der Hygiene-Inspektion werden deshalb besonders die Filter kontrolliert. Bei Anlagen mit Befeuchter-kammer wird eine Kontrolle des Gesamtkeimgehaltes an Legionellen vorgenommen.

Zur Überprüfung der hygienischen Unbedenklichkeit werden entsprechende mikrobiologische Untersuchungen an repräsentativen Messstellen vorgenommen, wie z.B.:
- Keimzahlbestimmung an Bakterien und Schimmelsporen

  auf wesentlichen RLT-Gerätekomponenten durch

  Tupferabstriche und Abklatscheproben
- Bestimmung der Gesamtkeimgehalte und Legionellen im

  Wasser (Luftbefeuchter, Kühlturm etc.)
- Keimgehalte an Bakterien und Schimmelsporen in der Zuluft

  sowie Referenzmessung der Außenluft

Die Überprüfung der hygienische Bedingungen dauert je nach Größe und Zustand der RLT-Anlagen im Rahmen der 2- bzw. 3-jährlichen Inspektionen ca. 1 bis 3 Stunden.

Der Anlagenbetreiber erhält nach durchgeführter Inspektion und dem Vorliegen der Untersuchungs-ergebnisse einen detaillierten schriftlichen Bericht über eventuell vorliegende Hygiene-Mängel der untersuchten RLT-Anlagen.

 

Im Rahmen der hygienischen Überprüfung von Lüftungs- und Klimaanlagen nach VDI 6022 bieten wir Ihnen zusammenfassend folgende Leistungen:


- unabhängige Begutachtung und Inspektion Ihrer Anlagen

  durch Hygieneinspektionen
- Bestimmung physikalischer Parameter

- Entnahme von Abklatschproben, Tupfproben, Wischproben
- Luftkeimmessungen in der RLT-Anlage
- mikrobiologische Untersuchungen und Analytik
- regelmäßige Probennahme und Analyse des

  Befeuchterwassers
- Erstellung von Gutachten mit Analyse des hyginischen

  Zustandes

ARGUK Umweltlabor GmbH besitzt alle notwendigen Prüfungen und Qualifikationen sowie die notwendige Ausrüstung zur Durchführung von Hygieneinspektionen von RLT- Anlagen nach VDI 6022.

Wir schulen externe Probenehmer (z.B. Wartungspersonal) in der korrekten Durchführung der Entnahme von Proben.

 

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Ihr Ansprechpartner:  Dr. Michael Fischer