Arguk Umweltlabor GmbH

KMF

   
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Informationen zu Künstlichen Mineralfasern (KMF)

 

Schlagworte: KMF, Künstliche Mineralfasern, Steinwolle, Glaswolle, Schlackenwolle, Aluminiumsilikatafasern, Keramikfasern.

Künstliche Mineralfasern (KMF) sind nichtbrennbare Fasern, die aus mineralischen Ausgangsstoffen wie z.B. Glas, Gesteinen wie Basalt oder Oxidkeramiken hergestellt werden.

Aufgrund ihrer Struktur besteht bei KMF grundsätzlich das gleiche Risiko der Abspaltung lungengängiger Fasern wie bei Asbest. Als besonders kritisch gelten Fasern (sofern sie sich in der Luft befinden und eingeatmet werden können), die länger als 5 Mikrometer, dünner als 3 Mikrometer und mindestens dreimal so lang wie dick sind. Obwohl im Vergleich zu Asbest eine geringere gesundheitliche Gefährdung angenommen werden kann, sollte bei der Verwendung und Verarbeitung von KMF aus Vorsorgegründen mit ähnlicher Sorgfalt wie bei der Be- und Verarbeitung von Asbestprodukten vorgegangen werden. Bei neueren KMF-Produkten wird die "Biolöslichkeit" der Fasern vorgeschrieben, eine Materialeigenschaft, die dann vorliegt, wenn der Kanzerogenitäts-Index (KI) der Fasern größer oder gleich 40 ist. Der KI einer Faser wird über ihre stoffliche Zusammensetzung bestimmt. Das krebserzeugende Risiko von Fasern mit einem KI von 40 oder darüber kann nach heutigem Kenntnisstand vernachlässigt werden kann.

Zum Untersuchungsangebot "Bestimmung des Kanzerogenitäts-Index von Mineralfasern"

Informationen zu Asbest

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